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Kindergarten in Schliersee

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Besondere Bedeutung hat der Eingangsbereich, das Foyer am Schnittpunkt beider Gebäudeachsen, welche sich mit einem großen Rundbogenfenster zur Straße als belebtes öffentliches Gebäude manifestiert.

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Bauherr: Marktgemeinde Schliersee
Baubeginn: 1997
Fertigstellung: 1999

Aufgabe: Im Kindergarten St. Sixtus in Schliersee war eine Erweiterung um 2 Gruppen dringend nötig. Als Erweiterungsfläche stand ein schmales, langes Grundstück zur Verfügung, das rechtwinklig an das Stammgrundstück anschloss.

Dabei galt es, jeder der 4 Gruppen ein qualitativ angemessenes und gleichwertiges Umfeld zu gestalten, um Qualitätsunterschiede innerhalb des Kindergartens zu vermeiden.

Entwurfsidee: Der Erweiterungsbau mit 2 Gruppen sollte als linearer Baukörper so gestaltet sein, dass er inhaltlich jeder Gruppe ein eigenes „Haus“ zuordnet, das volumetrisch gleichzeitig zu einer aufgelockerten Bebauung innerhalb des schmalen Grundstücks führt.

Die beiden Gruppen im alten Kindergarten werden mit erweitertem Raumangebot „entschädigt“.

Die Inneneinrichtung und bauliche Ausstattung wurden einheitlich gestaltet, was jedoch durch die Unterschiedlichkeit der Räume eine unterschiedliche Wirkung hatte.

Mittel: Die „Häuser“ der erweiterten Gruppen werden nach Südosten verglast mit Galerie ausgebildet. Im Altbau wurde auf den charakteristischen Charme der hohen Räume ebenfalls mit besonderer Innenausstattung (Spielgalerien, Kreativecken und ähnliches) reagiert.

Besondere Bedeutung hat der Eingangsbereich, das Foyer am Schnittpunkt beider Gebäudeachsen, welche sich mit einem großen Rundbogenfenster zur Straße als belebtes öffentliches Gebäude manifestiert.

Die verbleibenden Spielflächen wurden sorgsam gestaltet, um eine bestmögliche Ausnutzung der Fläche zu erhalten.